Donut-Rezept

Leckere selbstgemachte Donuts mit Zuckerglasur und bunten Streuseln

Süße Desserts

Ich erinnere mich noch genau an das erste Mal, als ich Donuts selbst gemacht habe: Der Duft von frischem Teig, die warme Küche und dieses kleine Herzklopfen, ob die Runde in der Pfanne gelingt. Viele denken bei Donuts sofort an süße Sünden – aber mit ein paar einfachen Entscheidungen kann man sie als gelegentlichen, gemütlichen Genuss in einen ansonsten gesunden Alltag integrieren. Wenn du neu beim Teig-Backen bist: Kein Stress. Dieses Donut-Rezept ist ehrlich, überschaubar und erklärt jeden Schritt so, dass du nicht ins Schwitzen kommst.

Ein kurzer Überblick über das Donut-Rezept

Dieses Donut-Rezept liefert schnelle Energie durch Kohlenhydrate aus Mehl und Zucker, sowie etwas Protein und Calcium aus Milch und Ei. Durch die Milch und das Ei bekommt der Teig eine samtige Textur und eine kleine Portion hochwertiges Protein. Wenn du magst, kannst du einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen, um Ballaststoffe zu erhöhen. Insgesamt ist das Rezept ein Genuss, der sich gut als Snack oder kleines Frühstück eignet — in Maßen eingebettet in eine ausgewogene Ernährung. Es ist unkompliziert genug für Meal Prep, wenn du die Donuts frisch zubereitest und luftdicht lagerst.

Zutaten für Donut-Rezept

Grundzutaten

  • 3/4 Tasse warmes Wasser (100–110°F / 38–43°C)
  • 2 1/4 Teelöffel aktive Trockenhefe (ein Päckchen)
  • 1/2 Tasse Zucker (geteilt)
  • 1 großes Ei, Zimmertemperatur
  • 1/2 Tasse Vollmilch oder Milch nach Wahl
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 3 3/4 bis 4 Tassen Allzweckmehl, geteilt
  • 1 Teelöffel Salz
  • 3 Esslöffel ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  • Pflanzenöl oder Erdnussöl zum Frittieren
  • 1/2 Tasse Puderzucker (optional zum Bestäuben)

Diese Zutaten ergeben klassische, flauschige Hefedonuts. Sie sind simpel und auf leicht zugängliche Zutaten ausgelegt.

Optionale Extras

  • Zimt und Muskat: etwas Zimt im Teig für warme Aromen.
  • Zitronen- oder Orangenabrieb: sorgt für Frische im Teig.
  • Schokoglasur: Puderzucker mit etwas Kakaopulver und Milch verrühren.
  • Zerdrückte Beeren: als Topping oder leichte Füllung nach dem Backen.
  • Gehackte Nüsse oder Kokosraspel: für Crunch auf der Glasur.
  • Vollkornmehl-Anteil (siehe unten) oder Haferflocken als Topping für mehr Ballaststoffe.

Ersatzmöglichkeiten und Abkürzungen

  • Milch: Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Mandeldrink) funktioniert, liefert aber weniger Protein und Calcium (außer angereicherte Sorten).
  • Butter: Kann durch Pflanzenmargarine ersetzt werden, wenn du laktosefrei backen möchtest.
  • Zucker: Du kannst die Menge leicht reduzieren; für weniger süßen Geschmack reicht oft 1/3 Tasse in den Teig, die Oberfläche kannst du mit weniger Puderzucker versehen.
  • Mehl: Ersetze bis zu 25–30 % Allzweckmehl durch Vollkornmehl, um Ballaststoffe zu erhöhen; bei mehr Vollkornanteil musst du eventuell mehr Flüssigkeit hinzufügen.
  • Frittieröl: Sonnenblumen- oder Rapsöl sind gute Alternativen zu Erdnussöl.
  • Zeitsparer: Wenn du keine Küchenmaschine hast, knete von Hand – es dauert nur etwas länger, funktioniert aber genau so gut.

Donut-Rezept Schritt für Schritt zubereiten

Ich nehme dich Schritt für Schritt mit — locker und ohne unnötigen Schnickschnack. Das Ziel ist ein geschmeidiger, luftiger Teig und goldbraune Donuts, die innen zart sind. Achte besonders auf Temperatur (Wasser, Milch, Öl) — das ist oft der entscheidende Punkt.

  1. Hefe aktivieren
  • Gib 3/4 Tasse warmes Wasser (38–43°C) in eine Schüssel. Zu heißes Wasser tötet die Hefe, zu kalt lässt sie nicht arbeiten. Ich prüfe die Temperatur gern mit dem Finger: warm, aber nicht heiß.
  • Streue 2 1/4 Teelöffel aktive Trockenhefe und 1–2 Esslöffel von der Hälfte des Zuckers über das Wasser. Kurz verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
  • Nach 5 Minuten sollte die Mischung schäumen oder Bläschen zeigen. Das ist das Zeichen: die Hefe ist lebendig.
  1. Feuchte Zutaten kombinieren
  • In einer großen Schüssel 1/2 Tasse Milch (Zimmertemperatur oder leicht erwärmt), 2 Teelöffel Vanilleextrakt, den restlichen Zucker und 1 großes Ei verquirlen.
  • Wenn du Vollmilch nutzt, bekommst du etwas mehr Geschmack und Nährstoffe (Protein, Calcium). Pflanzendrink funktioniert, verändert aber den Geschmack leicht.
  1. Teig beginnen
  • Gib die Hefemischung zur Milch-Ei-Mischung und rühre um.
  • Füge 1 3/4 Tassen Mehl (von den 3 3/4–4 Tassen) hinzu und rühre mit einem Holzlöffel oder der Küchenmaschine, bis grob verbunden. Der Teig ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr weich.
  1. Mischen und kneten
  • Wechsle zur Knethaken-Küchenmaschine (oder knete von Hand). Knete den Teig für ein paar Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit. Dann nach und nach die weiche Butter in kleinen Stücken einarbeiten.
  • Arbeite die restlichen 1 3/4 bis 2 Tassen Mehl nach Bedarf ein, bis der Teig weich, leicht klebrig, aber formbar ist. Ziel: ein elastischer, glatter Teig, der sich von der Schüssel löst.
  • Wenn du per Hand knetest, rechne mit 8–10 Minuten. Die Flüssigkeitsaufnahme hängt vom Mehl ab — manchmal brauchst du das volle Maß an Mehl, manchmal nicht.
  1. Dough-Ready: Teig gehen lassen
  • Gib den Teig in eine leicht geölte Schüssel, decke ihn ab (Frischhaltefolie oder feuchtes Tuch) und lasse ihn 1,5 bis 2 Stunden an einem warmen, zugfreien Ort gehen.
  • Der Teig sollte sich ungefähr verdoppeln. Das Gerät der Hefe: Wärme und Zeit. Ich schaue auf ein sichtbares Volumenwachstum, das ist der beste Indikator.
  1. Donuts formen
  • Auf einer leicht bemehlten Fläche den Teig auf etwa 1,5 cm Dicke ausrollen.
  • Mit einem runden Ausstecher (oder Glas und kleiner Ausstecher für das Loch) Donuts in Form schneiden. Wenn du keine Donut-Ausstecher hast, formst du kleine Bällchen und drückst in der Mitte leicht ein Loch.
  • Lege die geschnittenen Donuts auf ein bemehltes Backblech, decke sie leicht ab und lasse sie 20–30 Minuten ruhen, bis sie etwas aufgegangen sind.
  1. Frittieren
  • Erhitze das Öl in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf 360°F (182°C). Seitentipp: Ein Küchenthermometer ist super praktisch; ohne Thermometer kannst du ein kleines Stück Teig reinwerfen — wenn es schnell an die Oberfläche steigt und goldbraun wird, stimmt die Temperatur.
  • Frittiere die Donuts portionsweise (nicht zu viele auf einmal), damit die Temperatur des Öls nicht zu stark fällt. Jede Seite braucht etwa 1–2 Minuten, bis sie goldbraun ist.
  • Herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. So werden sie nicht zu fettig.
  1. Fertigstellen und servieren
  • Noch warm mit Puderzucker bestäuben oder glasieren. Für eine einfache Glasur 1 Tasse Puderzucker mit 2–3 Esslöffeln Milch verrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Optional Vanille oder Kakao hinzufügen.
  • Wenn du Füllungen magst: Mit einer Spritztülle können die abgekühlten Donuts mit Marmelade, Pudding oder einer leichten Fruchtfüllung gefüllt werden.

Tipps zur Technik und Alltagstauglichkeit

  • Temperaturkontrolle: Hefe mag Wärme. Wenn deine Küche kalt ist, stelle die abgedeckte Schüssel in den ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht — das schafft leicht mehr Wärme.
  • Teigkonsistenz: Ein wenig Feuchtigkeit im Teig sorgt für fluffige Donuts. Klebt der Teig nur leicht an den Fingern, ist das meist genau richtig.
  • Sauberer Arbeitsbereich: Mehl auf der Arbeitsfläche sparsam verwenden, damit die Donuts nicht zu trocken werden.
  • Öl nachfassen: Wenn du viele Donuts frittierst, siebe das Öl gelegentlich, um kleine Krümel zu entfernen.

Häufige Fehler vermeiden

Viele Fehler passieren aus Angst oder Unwissen — meist sind sie leicht zu beheben. Hier sind drei klassische Stolperfallen und wie ich sie vermeide.

Fehler 1: Wasser zu heiß oder zu kalt

Wenn das Wasser für die Hefe zu heiß ist, stirbt die Hefe ab; zu kalt und sie bleibt träge. Ich teste die Temperatur mit dem Finger: angenehm warm, nicht heiß. Alternativ nutze ich ein leichtes Küchenthermometer und halte mich an 38–43°C.

Fehler 2: Zu viel Mehl beim Formen

Wer zu viel Mehl beim Ausrollen nimmt, bekommt trockene Donuts. Besser: eine leicht bemehlte Fläche und bei Bedarf die Hände mehlig machen. Der Teig darf noch ein bisschen kleben — das sorgt für weiche Innenseiten.

Fehler 3: Öltemperatur nicht konstant halten

Zu heißes Öl verbrennt die Außenseite, innen bleibt der Teig roh; zu kaltes Öl macht Donuts fettig und dunkel. Ich frittiere in kleinen Mengen und warte, bis das Öl wieder 360°F (182°C) erreicht hat, bevor ich die nächste Runde starte.

Serviervorschläge für Donut-Rezept

Donuts sind vielseitig — warm serviert sind sie ein echter Wohlfühlklassiker. Ich bevorzuge einfache, ehrliche Kombinationen, die den Geschmack des Teigs betonen, statt ihn zu überdecken.

Klassisch: Puderzucker oder einfache Glasur

Noch warm mit Puderzucker bestäuben oder in eine einfache Glasur tauchen. Das ist unkompliziert und schmeckt fast jedem.

Leichte Glasuren und Dips

Für eine etwas leichtere Variante mische ich Puderzucker mit griechischem Joghurt (sehr wenig) und Zitronenabrieb — das gibt Frische bei weniger Süße. Auch Fruchtpürees (leicht eingedickt) sind schöne, weniger schwere Dips.

Als Snack oder Frühstück

Ein Donut kann als gelegentlicher Frühstücksgenuss funktionieren — kombiniert mit einer Portion Obst und einem Glas Milch oder Joghurt ergibt das mehr Balance. Für unterwegs: Donuts luftdicht verpackt und am selben Tag essen.

Donut-Rezept

Fazit

Ich finde, dieses Donut-Rezept zeigt, dass selbst süße Klassiker Platz in einem gesunden Alltag haben können — wenn man bewusst wählt und in Maßen genießt. Das Rezept ist leicht anzupassen (mehr Vollkornmehl, weniger Zucker, andere Öle) und deshalb flexibel. Es liefert schnelle Energie, etwas Protein aus Milch und Ei und lässt sich für Frühstück oder Snack gut planen. Probier es aus, nimm dir Zeit beim Kneten und genieße die warme, selbstgemachte Version — die schmeckt einfach anders als gekauft.

Conclusion

Wenn du eine Variante mit besonders luftiger Textur suchst, kann es hilfreich sein, sich ein paar alternative Herangehensweisen anzusehen — ich habe zum Beispiel beim Experimentieren Ideen von anderen Rezepten aufgegriffen. Ein hilfreiches Referenz-Rezept findest du hier: Krispy Kreme Doughnut Recipe (Copycat) – Immaculate Bites.

FAQs zu Donut-Rezept

  1. Frage: Wie lange dauert das Donut-Rezept insgesamt?
    Antwort: Für das komplette Donut-Rezept rechne ich meist mit etwa 2,5 bis 3 Stunden, einschließlich Gehzeit des Teigs (1,5–2 Stunden), Formen, kurzer Ruhezeit und Frittieren. Aktive Arbeitszeit ist deutlich kürzer — etwa 45–60 Minuten.

  2. Frage: Ist das Donut-Rezept für Anfänger geeignet?
    Antwort: Ja, das Donut-Rezept ist gut für Anfänger. Wichtig sind nur ein paar Grundlagen: richtige Wassertemperatur für die Hefe, Geduld beim Gehen lassen und die Öltemperatur beim Frittieren. Ich erkläre jeden Schritt bewusst ohne Fachbegriffe.

  3. Frage: Kann ich das Donut-Rezept backen statt frittieren?
    Antwort: Du kannst die Donuts theoretisch backen, das Ergebnis wird aber anders — weniger fettig, weniger außen knusprig. Für gebackene Donuts den Teig formen und bei etwa 180°C (350°F) 10–12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Geschmack und Textur verändern sich dabei.

  4. Frage: Wie bewahre ich Donuts aus dem Donut-Rezept am besten auf?
    Antwort: Frisch schmecken Donuts am besten am selben Tag. Zur Aufbewahrung: vollständig abkühlen lassen, dann luftdicht in einer Box lagern. Bei Zimmertemperatur bleiben sie 1–2 Tage gut. Zum Aufwärmen kurz in den Ofen (160°C) für einige Minuten oder in der Mikrowelle 10–15 Sekunden — so werden sie wieder weich.

  5. Frage: Kann ich das Donut-Rezept gesünder machen?
    Antwort: Ja. Du kannst einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen, die Zuckermenge im Teig reduzieren und die Glasur sparsam verwenden. Auch das Frittieröl regelmäßig wechseln und auf hohe Qualität achten. So bleiben es zwar Donuts, aber du erhöhst Ballaststoffe und reduzierst unnötige Extras.

Ich freue mich, wenn du das Rezept ausprobierst — und wenn du magst, erzähl mir gern, welche Variante dir am besten geschmeckt hat.

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Klassische Donuts

Leckere, flauschige Donuts, die sich ideal als Snack oder kleines Frühstück eignen.

  • Autor: sarah
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Kochzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 120 Minuten
  • Ertrag: 12 Donuts 1x
  • Kategorie: Dessert
  • Verfahren: Frittieren
  • Küche: Amerikanisch
  • Diät: Vegetarisch

Zutaten

Skala
  • 3/4 Tasse warmes Wasser (100–110°F / 38–43°C)
  • 2 1/4 Teelöffel aktive Trockenhefe
  • 1/2 Tasse Zucker (geteilt)
  • 1 großes Ei, Zimmertemperatur
  • 1/2 Tasse Vollmilch oder Milch nach Wahl
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 3 3/4 bis 4 Tassen Allzweckmehl, geteilt
  • 1 Teelöffel Salz
  • 3 Esslöffel ungesalzene Butter, Zimmertemperatur
  • Pflanzenöl oder Erdnussöl zum Frittieren
  • 1/2 Tasse Puderzucker (optional zum Bestäuben)

Anweisungen

  1. 3/4 Tasse warmes Wasser in eine Schüssel geben, Hefe und 1–2 Esslöffel von der Hälfte des Zuckers hinzufügen und 5 Minuten stehen lassen.
  2. In einer großen Schüssel Milch, Vanilleextrakt, restlichen Zucker und Ei verquirlen.
  3. Hefemischung zur Milch-Ei-Mischung geben und umrühren.
  4. 1 3/4 Tassen Mehl hinzufügen und umrühren, bis grob verbunden.
  5. Kneten bis der Teig weich, leicht klebrig und formbar ist.
  6. Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, abdecken und 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.
  7. Teig ausrollen und Donuts ausstechen.
  8. Donuts auf ein bemehltes Backblech legen und 20–30 Minuten ruhen lassen.
  9. Öl auf 360°F (182°C) erhitzen und Donuts portionsweise frittieren.
  10. Fertig gebratene Donuts auf Küchenpapier abtropfen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder glasieren.

Hinweise

Der Teig kann durch Vollkornmehl ersetzt werden, um Ballaststoffe zu erhöhen. Die Donuts frisch zubereiten und luftdicht lagern.

Ernährung

  • Portionsgröße: 1 Donut
  • Kalorien: 250
  • Zucker: 12g
  • Natrium: 200mg
  • Fett: 14g
  • Gesättigte Fettsäuren: 6g
  • Ungesättigtes Fett: 8g
  • Transfette: 0g
  • Kohlenhydrate: 28g
  • Faser: 1g
  • Protein: 5g
  • Cholesterin: 40mg

Schlüsselwörter: Donuts, Gebäck, Snack, Frühstück, Süßspeise

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