Ich erinnere mich noch gut an einen verregneten Nachmittag, an dem ich das erste Mal dieses einfache Fladenbrot gemacht habe: Der Duft von frisch gebackenem Teig, die warme Pfanne und das zufriedene Kauen — genau das habe ich gebraucht, als ich schnell etwas Leichtes und Sättigendes wollte. Wenn du auch manchmal keine Lust auf komplizierte Rezepte hast, aber trotzdem etwas Gesundes und Hausgemachtes möchtest, dann ist dieses Fladenbrot genau richtig. Viele denken, Brot backen sei kompliziert — die typische Anfänger-Herausforderung ist, dass der Teig entweder zu klebrig oder zu trocken wird. Keine Sorge: Dieses Rezept ist simpel, stressfrei und verzeiht kleine Fehler.
Ein kurzer Überblick über das Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) Rezept
Dieses Fladenbrot besteht nur aus Dinkelmehl, Magerquark und Backpulver — minimalistisch, aber nahrhaft. Durch den Magerquark bekommt das Brot eine gute Portion Eiweiß, während das Dinkelmehl Ballaststoffe und einige Mineralstoffe liefert. Das Ergebnis ist ein niedrigkalorisches, sättigendes Fladenbrot, das sich gut in eine ausgewogene Ernährung einfügt. Es passt super zu frischem Gemüse, als Snack mit Hummus oder als Beilage zu leichten Salaten und funktioniert auch gut fürs Meal Prep, weil es sich kurz aufbewahren und schnell aufwärmen lässt.
Zutaten für Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten)
Grundzutaten
- 130 g Dinkelmehl (Type 630 oder Vollkorn, je nach Vorliebe)
- 140 g Magerquark (gut abgetropft, Zimmertemperatur)
- 0,5 Packung Backpulver (ca. 7–8 g)
- 0,5 TL Salz
Hinweis: Die angegebenen Mengen ergeben etwa 3 kleine Fladenbrote. Mit den Grundzutaten hältst du das Rezept kalorienarm und proteinreich dank des Magerquarks.
Optionale Extras
- Frische Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch oder Thymian) — fein gehackt für mehr Geschmack.
- Gewürze wie Paprikapulver, Kreuzkümmel oder geräuchertes Paprika — sparsam verwenden.
- Ein Spritzer Olivenöl im Teig für ein etwas weicheres Mundgefühl (optional, erhöht die Kalorienzahl leicht).
- Sesam oder Mohn zum Bestreuen vor dem Braten.
- Knoblauchpulver oder Zwiebelgranulat für herzhafteren Geschmack.
- Geröstetes Gemüse oder ein paar zerbröselte Feta-Stückchen als Belag nach dem Braten (achte auf die Kalorien, wenn du es möglichst leicht halten willst).
Ersatzmöglichkeiten und Abkürzungen
- Dinkelmehl ersetzen: Du kannst teil- oder vollkorniges Dinkelmehl verwenden. Weizenmehl funktioniert ebenfalls, verändert aber leicht Geschmack und Nährwerte. Für glutenfreie Varianten wären spezielle Mehlmischungen nötig (Rezept dann nicht mehr „nur 3 Zutaten“).
- Magerquark ersetzen: Naturjoghurt (griechischer Joghurt 0–2 % Fett) eignet sich als Ersatz, dann kann sich die Textur leicht ändern. Hüttenkäse fein püriert ist eine weitere Option.
- Backpulver ersetzen: 1 TL Natron plus 1 TL Zitronensaft oder Essig als Säurequelle kann in manchen Fällen funktionieren, verändert aber den Geschmack minimal.
- Schnelle Abkürzung: Wenn es wirklich schnell gehen muss, einfach alle Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Löffel grob verrühren und nur kurz durchkneten — das spart Zeit, die Textur bleibt aber im Großen und Ganzen gut.
Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) Schritt für Schritt zubereiten
Ich zeige dir hier eine einfache, alltagstaugliche Methode, die auch beim ersten Mal gut klappt. Achte besonders auf die Konsistenz des Teigs — das ist der Schlüssel.
- Vorbereitung
- Lass den Magerquark auf Zimmertemperatur kommen, wenn möglich. Das macht den Teig geschmeidiger und das Kneten leichter.
- Siebe optional das Dinkelmehl und das Backpulver kurz zusammen, damit sich beides gut verteilt.
- Teig herstellen
- Gib Dinkelmehl, Magerquark, Backpulver und Salz in eine Schüssel.
- Mit einer Gabel oder einem großen Löffel grob vermengen, bis sich die Zutaten verbinden.
- Dann mit den Händen kurz kneten, bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht. Wenn er zu klebrig ist, nimm ein bis zwei Teelöffel Mehl hinzu; ist er zu trocken, ein kleiner Klecks Magerquark oder etwas Wasser hilft.
Kurzer Technikhinweis: Sanftes Kneten reicht vollkommen. Hier geht es nicht um das Entwickeln von Gluten wie bei Hefeteig, sondern um Homogenität. Überkneten macht den Teig eher zäh.
- Formen
- Teile den Teig in drei gleich große Stücke.
- Forme jedes Stück zuerst zu einer Kugel und drücke es anschließend mit den Händen in eine flache, runde Form. Die Fladen sollten etwa 0,5–1 cm dick sein, damit sie innen noch weich bleiben und außen schön bräunen.
- Tipp: Bestäube die Hände leicht mit Mehl, wenn der Teig ein wenig klebt.
- Braten
- Erhitze eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Hitze. Ich sprühe sie leicht mit Öl ein oder streiche mit einem Pinsel sehr wenig Öl auf den Pfannenboden — das reicht.
- Lege ein Fladenbrot in die Pfanne und brate es etwa 2–4 Minuten pro Seite, bis es goldbraun ist. Deckel drauf für 1–2 Minuten zwischendurch hilft, dass das Brot gleichmäßig durchgart und innen weich bleibt.
- Wiederhole das mit den anderen Fladen. Bei Bedarf die Hitze anpassen, damit sie nicht zu schnell dunkel werden.
Schonende Zubereitung: Das Braten bei mittlerer Hitze und mit Deckel sorgt dafür, dass das Brot innen weich bleibt und außen schön bräunt, ohne dass wichtige Nährstoffe „verpuffen“ — besonders das Protein im Quark bleibt so geschmackvoll erhalten.
- Abkühlen und servieren
- Lass die Fladen kurz auf einem Rost abkühlen, damit sie nicht durch Schwitzwasser zu feucht werden.
- Warm servieren oder auskühlen lassen und später kurz in der Pfanne, im Ofen oder Toaster aufwärmen.
Alltags-Tipp: Du kannst die Fladen frisch zubereiten und portionsweise einfrieren. Vor dem Verzehr einfach kurz in der Pfanne aufwärmen.
Häufige Fehler vermeiden
Viele denken, es reicht einfach, alles zusammenzuwerfen — aber ein paar typische Fehler sorgen für ein weniger gelungenes Ergebnis. Hier erkläre ich kurz, wie du sie vermeidest.
Fehler 1: Teig zu klebrig oder zu trocken
Ein häufiger Fehler ist, dass der Teig entweder stark an den Händen klebt oder sich bröselig anfühlt. Das richtige Verhältnis zwischen Mehl und Quark ist entscheidend. Wenn der Teig klebrig ist, gebe wenig Mehl dazu, jeweils nur einen halben Teelöffel, sonst wird er zu fest. Ist er zu trocken, feuchte die Hände leicht an oder arbeite einen Teelöffel Magerquark ein.
Fehler 2: Zu hohe Hitze beim Braten
Manche stellen die Pfanne zu heiß, um Zeit zu sparen. Das führt dazu, dass die Fladen außen verbrennen und innen kalt oder roh bleiben. Halte die Hitze mittelhoch und decke die Pfanne kurz ab, damit die Hitze gleichmäßig wirkt. So bleiben die Fladen innen fluffig.
Fehler 3: Zu dicke oder zu dünne Fladen
Wenn die Fladen zu dick sind, dauert es lange, bis sie durch sind, und sie können innen noch roh wirken. Sind sie zu dünn, werden sie eher trocken und knusprig statt weich. Ziel: etwa 0,5–1 cm Dicke. Forme erst Kugeln, dann drücke sie sanft flach.
Serviervorschläge für Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten)
Dieses Brot ist ein echter Allrounder. Es passt zu vielen Gerichten, ist schnell gemacht und eignet sich auch als leichte Mahlzeit zwischendurch.
Serviervorschlag 1: Leichte Mittagsbowl
Ich esse das Fladenbrot gern zusammen mit einem großen Salat, Kichererbsen, Gurke, Tomate und etwas Joghurt-Dressing. So hast du ein ausgewogenes Essen mit Protein, Ballaststoffen und leckeren Texturen.
Serviervorschlag 2: Snack mit Dip
Als schnellen Snack passt Hummus, Kräuterquark oder Baba Ganoush wunderbar. Die Fladen sind zum Dippen ideal und bleiben im Gegensatz zu tief frittierten Chips eine leichte Option.
Serviervorschlag 3: Frühstücks- oder Brunch-Variante
Zum Frühstück mit Avocado, einem pochierten Ei oder etwas geräuchertem Lachs (kein Schweinefleisch) bekommt das Fladenbrot eine herzhafte Note. Auch mit Quark, Honig und frischen Beeren ist es eine süßere Option — aber Achtung, das erhöht den Zucker.
Fazit
Ich finde, dieses Fladenbrot ist ein kleines Alltagswunder: wenige Zutaten, wenig Aufwand und ein Ergebnis, das satt macht, ohne zu beschweren. Es passt gut in einen gesunden Alltag, weil es proteinreich durch den Magerquark ist und gleichzeitig Ballaststoffe aus dem Dinkel liefert, wenn du Vollkorn verwendest. Außerdem ist es flexibel — du kannst Kräuter, Gewürze oder ein paar Körner hinzufügen, ohne das Grundprinzip zu verändern. Probier es einfach mal an einem gemütlichen Abend aus; meistens reicht eine kleine Übung, bis die Form und Bratzeit für dich perfekt sind. Ich freue mich immer, wenn so einfache Rezepte auch im Alltag Bestand haben.
Conclusion
Wenn du noch mehr einfache Fladenbrot-Varianten suchst, kann dieser Beitrag eine schöne Inspiration liefern: Schnelles Fladenbrot mit 3 Zutaten – Gaumenfreundin. Für eine ähnliche, leicht abgewandelte Backidee mit Dinkel und Joghurt lohnt sich ein Blick auf dieses Rezept: Das einfachste selbstgebackene Brot: Dinkel-Joghurt-Brot.
FAQs zu Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten)
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Frage: Wie lange hält sich Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) im Kühlschrank?
Antwort: Ich lagere das Fladenbrot meist 2–3 Tage im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter. Vor dem Essen erwärme ich es kurz in der Pfanne oder im Toaster, damit es wieder weich und aromatisch wird. -
Frage: Kann ich Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) einfrieren?
Antwort: Ja, das geht gut. Ich friere die Fladen einzeln ein, am besten zwischen Backpapier, dann kleben sie nicht zusammen. Im Gefrierbeutel sind sie mehrere Wochen haltbar. Auftauen kannst du im Kühlschrank oder direkt kurz in der Pfanne. -
Frage: Ist Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) für eine proteinreiche Ernährung geeignet?
Antwort: Ja, durch den Magerquark hat das Brot einen guten Proteinanteil im Vergleich zu reinem Weißbrot. Wenn du die Proteinmenge weiter erhöhen möchtest, kannst du Magerquark durch griechischen Joghurt mit höherem Proteinanteil ersetzen. -
Frage: Kann ich Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) als Basis für Sandwiches verwenden?
Antwort: Auf jeden Fall. Ich schneide die Fladen manchmal auf, fülle sie mit Salat, gebratenem Gemüse oder Eiern. Sie sind zwar dicker als dünne Wraps, aber stabil genug für viele Beläge. -
Frage: Lässt sich Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten) glutenfrei machen?
Antwort: Direkt mit Dinkelmehl nicht. Für eine glutenfreie Version brauchst du spezielle Mehlmischungen (z. B. Reismehl, Maismehl, Kartoffelstärke kombiniert). Dann verändert sich die Textur und du musst eventuell das Verhältnis von Flüssigkeit und Bindemitteln anpassen.
Fladenbrot – kalorienarm (nur 3 Zutaten)
Ein einfaches, nahrhaftes Fladenbrot aus Dinkelmehl, Magerquark und Backpulver, ideal für eine gesunde Ernährung.
- Vorbereitungszeit: 15
- Kochzeit: 12
- Gesamtzeit: 27
- Ertrag: 3 kleine Fladenbrote 1x
- Kategorie: Beilage
- Verfahren: Braten
- Küche: Mediterran
- Diät: Vegetarisch
Zutaten
- 130 g Dinkelmehl (Type 630 oder Vollkorn)
- 140 g Magerquark (gut abgetropft)
- 7–8 g Backpulver (ca. 0,5 Packung)
- 0,5 TL Salz
- Optional: frische Kräuter, Gewürze, Olivenöl, Sesam oder Mohn
Anweisungen
- Den Magerquark auf Zimmertemperatur bringen.
- Dinkelmehl und Backpulver in einer Schüssel vermengen.
- Dinkelmehl, Magerquark, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und mit einer Gabel vermengen.
- Den Teig mit den Händen kneten, bis er weich und nicht mehr klebrig ist.
- Den Teig in drei gleich große Stücke teilen und zu Fladen formen.
- Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und die Fladen 2–4 Minuten pro Seite braten.
- Die Fladen auf einem Rost abkühlen lassen und warm servieren oder wieder aufwärmen.
Hinweise
Fladenbrot kann portionsweise eingefroren und einfach aufgetaut oder kurz aufgewärmt werden.
Ernährung
- Portionsgröße: 1 Fladenbrot
- Kalorien: 120
- Zucker: 2g
- Natrium: 200mg
- Fett: 5g
- Gesättigte Fettsäuren: 1g
- Ungesättigtes Fett: 2g
- Transfette: 0g
- Kohlenhydrate: 15g
- Faser: 2g
- Protein: 6g
- Cholesterin: 5mg
Schlüsselwörter: Fladenbrot, kalorienarm, Dinkel, Magerquark, gesund, einfach



